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CHU Siegen 2011

CHU Siegen 2011

Vom Küken zum Oldie an einem Wochenende


Gießen nahm gleich zwei Küken mit nach Siegen… Lager aufgeschlagen- die Matten der Küken noch ziemlich hart- doch was soll´s, harte Schule, gab´s gleich den ersten Fako in die Hand! Zwei, drei, vier Fakos später: Küken 1:“Gibt es eigentlich eine Alkoholhöchstgrenze mit der man noch auf die Party darf? Nehmt ihr mich noch mit??“ Fazit der ersten Party: Küken 1 kam, nachdem es stundenlang gesucht wurde, zitternd und bibbernd völlig verstört auf die Party zurück. Der Alkoholpegel hatte nur noch eine Solo-Party auf der Wiese im Schlafmodus zugelassen… Beim Küken 2 merkte man sofort die mütterliche Studentenreiterabstammung, es schlug sich prächtig bis in die frühen Morgenstunden !

Gut, dass es nur noch zwei Stunden bis zur ersten Prüfung waren, da war die eingeknotete Mittelpositur trotz erhöhtem Küken-Einstiegs-Alter, noch locker flockig.

Wir gehen gleich zum wichtigen Teil, Party Nr. 2, über: Selbst Küken 1 hat es wieder in den Partymodus geschafft. Eine wirklich gute Studentenreitereigenschaft. Auch diese Party ging bis in die frühen Morgenstunden. Bezeichnend war, dass viele Herren sich den Fako noch ein zweites Mal durch den Kopf haben gehen lassen. Man(n) genießt eben gerne zweimal! ;-) Im Gegensatz dazu: die Damen, inklusive Küken 2. Sie marschierten frohen Mutes zurück zur Turnhalle. Brav wie sie sind, wollten sie der Obfrau den „Baum der Lust“ mitbringen. Dies erwies sich als schwerer als gedacht, also musste eine Alterative her. Zum Leidwesen der Vorgärten pflückten sie einen bunten Blumenstrauß samt Wurzeln und Erde. Diesen wollten sie nun feierlich überreichen, doch leider verschwamm durch den Fakonebel die Sicht in der Turnhalle, die Suche nach der Obfrau startete. Ein Schlafsack nach dem anderen wurde lautstark abgesucht. Naja, wie das nun mal ist, haben dann viele etwas von dem Blumenglück auf ihrer Luma gehabt und sich durch die Erde in der Hose wochenlang an die beiden Blumenfeen erinnert!! 

Beim Kücken 2 blieb der Fakonebel auch trotz reichlicher 2 Stunden in der Horizontalen noch den ganzen Morgen erhalten. Dies führte dazu, dass der letzte Sprung im Parcours bei Sichtweiten unter 5m unsichtbar wurde…mysteriös!! ;-)

Nach Beendigung des Turniers fiel die „Küken-2-Analyse“ folgendermaßen aus:

Aktive Oldies

Küken 2

Augenringe

Augenringe

Trinkfestigkeit

Trinkfestigkeit

Verrückte Aktionen

Verrückte Aktionen

Feiern bis in die frühen Morgenstunden

Feiern bis in die frühen Morgenstunden

Oldiealter

Oldiealter

Status: aktiver Oldie

Status: Küken




Alles in allem hat sich Küken 2 sehr gut geschlagen. Die abschließende Bilanz lautete:

Der ultimative Aufstieg: Vom Küken zum Oldie an nur einem Wochenende!

Viele Stürze und Verletzungen prägten das Siegen-Wochenende, Gießen war eine der wenigen Mannschaften, die nicht humpelnd zur Siegerehrung gekommen sind. Einer der Richter kommentierte dies mit: „Tja liebe Leute: wer kann, der kann!!“

In diesem Sinne hat das ganze WE ein kräftiges oooooooohhhhhhhhh Siegen verdient!!!

Göttingen

 

Göttingen und der Keilercup



Das Göttinger CHU lief unter dem Motto Fernsehserien. Ein an sich harmloses Motto, aber da die Giessener Reitgruppe für vollen Körpereinsatz bekannt ist, hatten wir die Ehre die „Girls of the Playboy Mansion“ zu präsentieren. Wenn schon, denn schon dachten wir uns und so stattete fast die gesamte Reitgruppe dem KIK einen Besuch ab und erstand unglaublich schöne Dessous mit lila Tigerprint und Spitze. Dazu noch ein paar Bunnyohren und ein Puschel schon waren wir gerüstet. Wer hätte da gedacht, dass dieses wunderschöne Tigeroutfit noch auf vielen weiteren Turnieren Verwendung finden würde?

Die Göttinger Party war wie immer grandios! Unser Outfit fand reichlich Anklang und auch die Flammkuchen, die die gesamte Party mit einem herzhaften Duft durchströmten (und durchaus lebensrettend sein konnten), müssen mal erwähnt werden.

Am nächsten Morgen hatten wir (Sparakel, Jessika Kürten und Mali) uns bereits in unser Tigeroutfit verliebt, wollten es gar nicht mehr ausziehen und so zogen wir es kurzerhand über das Jacket. Mit Bunnyohren, Puschel und Tigertanga bestritten wir die Mannschaftsdressur. Das einheitliche Bild verhalf uns zu einer grandiosen Mannschaftsnote. Für Mali ging es eine Runde weiter und für Frau Kürten ging es weiter bis ins Halbfinale. Sparakel kümmerte sich währenddessen schon um einen anderen sehr wichtigen Wettkampf: den Keilercup. Die Reitgruppe, die am Samstag die meisten Keiler vernichtet, sollte diesen ehrenvollen Wettkampf gewinnen. Als Mali aus der Dressur kam, hatte Sparakel bereits einiges geleistet und Düsseldorf aus dem Rennen getrunken. Mit Elan stürzten wir und weiter in den Wettkampf. Mittlerweile war auch Resi dazu gestoßen, die wir an die Reitgruppe Marburg verliehen hatten. Um ganz sicher zu gehen, dass der Keilersieg unser ist, wurde noch eine Koalition mit drei reitgruppenlosen Herren gebildet. Mit Singsang und Tanzeinlagen auf der Tribüne unterstützten wir Kürtens gesamte Kandaren L. Endlich konnte sie sich auch zu uns gesellen, sodass wir es am Ende auf stolze sieben Eimer leerer Keiler brachten. Ein klarer Sieg für Giessen!

Trotz des vollen Einsatzes am Nachmittag waren wir auf der Party wieder voll dabei und nutzten den Abend bis zum Schluss.

Auch das Springen am Sonntag lief gut für uns. Zum Glück waren wir zweite Pferdegruppe, so konnten wir uns nach dem Losen noch mal ne Runde ablegen.

Das Fazit vom CHU Göttingen: ein zweiter Platz für die Mannschaft, Keilercup und die Geburt des Tigeroutfits. Es war ein wundertolles Wochenende!