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CHU Münster 2012

Wenn wir schon nicht reiten dürfen, dann saufen wir zumindest die Theke leer!

So oder so ähnlich muss wohl der unausgesprochene Vorsatz geklungen haben, mit dem sich die Reitgruppe Gießen auf den Weg nach Norden machte. Warum sonst nehmen 13 SchlaBus diesen Weg auf sich?!

Um die gewisse Grundspannigkeit im Keim zu ersticken, wurde bereits auf dem Hinweg bei allen Bei- und Mitfahrern das ein oder andere Getränk vernichtet. So erreichten beim Anblick einer beschrifteten Weichbodenmatte in der Turnhalle und den schon angesetzten Gießkannen endgültig Betriebstemperatur. Mithilfe des wunderbaren Schuttle-Service gelangen wir höchst komfortabel auf die Party, wo dann Thekensport auf höchstem Niveau betrieben wurde – festgehalten in an manch Filmszenen erinnernden Fotos.

Am nächsten Morgen wurden dann alles versucht, damit der Leidensweg möglichst kurz ausfiel. Wesentliche Komponente war bei allen Varianten jedoch Wasser:
Die ganz harten tranken es pur, manch anderer verdünnt mit Hopfen- und Malzaromen. Ein paar noch verstrahlte Lebewesen nahmen einfach die Beine in die Hand und sprangen hinein (die gefühlten 10°C Wassertemperatur wirkten bei frühsommerlichem Wetter zwar sehr ernüchternd, waren aber durchaus zu verkraften ).
Im Laufe des Tages ketteten wir uns zu Matthias Reim's Halleluja am Tresen fest oder feierten eine Unterhosenparty in luftigen Höhen, wobei dann manch einem erst im Nachhinein auffallen sollte, dass ein beachtlicher Anteil unserer Reitgruppe bei all diesem gar nicht dabei war, sondern zwischendurch nochmal zurück ins Hessenland gefahren war.

Abends waren jedoch alle wieder versammelt und es wurde erneut großer Sport am Tresen sowie beim Eröffnen der Tanzfläche gezeigt. Nebenbei lebte ein Edding seinen Jagdtrieb aus und bemalte jeden erreichbaren Fleck Haus mit einem mehr oder weniger liebevollen NOSSA und anderen künstlerischen Meisterwerken.

Die Heimfahrt war nach diesem exzessiven Tanz in den Mai wie zu erwarten schweigsam, aber trotz sehr kurvigen Straßen zur gegenseitigen Bewunderung ohne größere Zwischenfälle. Abgesehen davon hat irgendwie die ein oder andere Stimme den Weg ins Auto nicht gefunden.

Das gesamte CHU war grandios und wird allen Beteiligten wohl noch lang in Erinnerung bleiben. Auch wenn die Haut mittlerweile wieder ihre gewohnte Farbe zurück erlangt hat