Startseite  - Kontakt  - Impressum
Startseite
 

CHU Ilmenau 2012

In fremden Welten – EXTREME!

„Hier stehen viele Autos mit unterschiedlichen Kennzeichen rum – ich glaub wir sind da!“
So oder so ähnlich begann unser Aufenthalt in einem kleinen Dorf in der Nähe von Ilmenau. Zwischen ein paar Fachwerkhäuschen und einer Touristeninformation fand sich eine kleine Turnhalle, an die wir uns noch lang erinnern werden.

Nachdem die Schlafstätte zwischen den Ringer-Figuren errichtet war, widmeten wir uns den wichtigeren Dingen des Abends und pilgerten mitsamt Quoten-SchlaBu zur Party. Dort angekommen spornten wir Thekenpersonal und DJ zu Höchstleistungen an, jedoch sollten wir leider bis Sonntag auf den ein oder anderen Top10-Schlager verzichten müssen. So konnte allerdings auch keiner seine Hose auf mysteriöse Art und Weise verlieren.

Am nächsten Tag wurde die Party sehr präzise zusammengefasst: „Ups, eskaliert...“
Der Weg zur Anlage ähnelte sehr dem zur Party gestern. Nur irgendwie war diese eine Mauer, die in der Nacht unter großem Aufwand erklommen wurde, wohl seit unserer letzten Begegnung um einen gefühlten Meter geschrumpft. Noch in Gedanken an diesen mysteriösen Vorfall ging es dann zusammen mit einem Rest an Edding-Bodypainting in die Dressur, wo wir lieber den anderen die Klippen der Einzelaufgaben überlassen wollten (wie z.B. denen mit in der Nacht frisch gelockerter Mittelpositur).

In der Turnhalle stellten wir recht schnell fest, dass es irgendwie draußen wärmer war als in der Halle (sprich 15°C vs. 7°C!!). Naja, nach der noch kälteren Dusche und der zum Nagellack passenden Prosecco-Dose fühlte man sich wieder wie an einem lauschigen Sommerabend.
Nach dem ein oder anderen Sonnenstrahl sowie einem wunderbaren Abendessen auf der Anlage ging es für manch einen anstatt auf die LuMa direkt ans Quarterbrett. Das so entstandene Schlafdefizit wurde dann auf der Party (fast) unbemerkt von der hereingeschneiten Dorfjugend direkt neben einem Lautsprecher ein bisschen aufgefüllt.
Derweil versuchten sich manch andere im Knoten auf der Stelle, denn der einzige betanzbare Tisch war sehr beliebt – egal, Hauptsache wir haben da drauf geknotet!

Nach einem etwas orientierungslosen Heimweg und dem Rest der Nacht ging es am Sonntag in den Parcours. In der Theorie zeigten wir mit Körperklaus und co lehrbuchreife Runden, aber irgendwie klappte in der Praxis das mit der Orientierung immer noch nicht wieder so ganz, also ertönte der Mario-Sound für einen fehlerfreien Sprung leider nicht so oft wie ursprünglich angedacht. Man kann ja auch nicht alles haben!

Nach der Siegerehrung fuhren wir dann fix und fertig in den Sonnenuntergang und philosophierten, was gewesen wäre, wenn....