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CHU Aachen 2011

Das ultimative 24h-Rennen!

Wo soll man da anfangen? Es ging so schnell! Gehen wir mal chronologisch vor:

Dienstag, 15. November 2011
Vier etwas verunsicherte Küken tauchen gegen 21 Uhr beim Stammtisch auf. Nachdem die ersten Worte gewechselt waren, kam irgendwie immer wieder das Thema Aachen auf den Tisch: Turnier ab Freitag, die Prüfungen finden auf dem CHIO-Gelände statt – klingt ja schon irgendwie ganz interessant. Nach etwas Überredungskunst erklärten sich 3 Küken als Reiter, das vierte Küken wurde kurzerhand zum SchlaBu befördert.

Ein paar Telefongespräche und eingetroffene Päckchen später war dann Freitag, der 18. und es startete ein recht voll gestopftes Auto in Richtung Aachen. Dort angekommen, stellte man nach dem ersten kurzen Schock fest, dass die anderen eigentlich gar nicht so anders sind als wir selbst - also wurde fröhlich drauf losgefeiert! Mittlerweile hatten sich sogar noch 4 weitere SchlaBus eingefunden, wodurch das kürzlich erlernte „OOOOH Gießen!!!“ im Laufe des Abends an Lautstärke gewann.

Am nächsten Morgen ging es dann verdammt früh raus, denn wegen Totensonntag wurde die Dressur bis zum Mittagessen abgeschlossen, im Anschluss folgte das komplette Springen!
In der Dressur verabschiedete sich je ein Küken in der A-Runde, in der L-Trense und schließlich in der L-Kandare, also im Halbfinale!! Nach diesem unerwarteten Erfolg war die Stimmung top!
Im Springen kam sogar die gesamte Mannschaft eine Runde weiter, was manch einen nach dem Verteilen der Pferde in lang nicht gesehene Höhen abheben lassen sollte. Nebenbei wurde außerdem ein oder anderen Pferd das Springen neu beigebracht.
Da Gießen ja seinem stufenweisen Rausfliegen treu bleiben musste, erreichten zwei Küken das Halbfinale (man danke der Erfindung Lucky Looser!). Zwar harmonierten Schlafentzug und sportliche Höchstleistungen mittlerweile nicht mehr so ganz, aber solche Formen der Spannigkeit werden ja allgemein eher weniger respektiert.
Durch die Kombination von unerwarteten Ereignissen verirrte sich dann schließlich ein Küken ins Finale. Nach Schnaps und Finalknutschen gings als zweite aufs Pferd, wo dann die ein oder andere Distanz durch halb geschlossene Augen doch irgendwie anders aussah, als sie wirklich war.

Als eine der letzten Mannschaften kehrte Gießen also auch in die Turnhalle zurück, wo es in einen komatösen Dornröschenschlaf fiel. Nach komfortablen 90 Minuten Ruhe und einem Aufenthalt in der Geheim-Dusche rief die Arbeit, denn nach Dressur und Springen ging es nun in den Kampf um den Survival-Cup. Den sollten wir trotz massiver Thekenleistung dann aber leider nicht ergattern. Egal, wir waren schließlich ganz nebenbei auch noch Zweiter mit der Mannschaft geworden!!

Somit ging es dann am Sonntag auf dem Heimweg, wo Ehrenpreise für diverse Platzierungen ihre Qualitäten als Kopfkissen zeigten. Wie genau der Autopilot im Partymobil eingeschaltet wurde, weiß bis heute keiner so genau …